weiterwandern -
ich liege in seinen armen, während draußen ein träger sommerregen prasselt und die zweifel wegspült. ich drehe mich auf den rücken und schließe die lider, weil sie schwer sind von der hitze des tages. er lächelt, ich schweige. jetzt schon erinnerungen: weißt du noch - unser erstes date, der regen, die musik. unser kuss, dein haar, der duft, das alles - ich öffne kurz die augen und sehe, wie er nicht sieht, weil er an die decke starrt. weg von mir, zu weit. ich sehe die fältchen um seine augen, das störrsiche brusthaar und die kleine lücke zwischen seinen schneidezähnen, zähle die sommersprossen auf seinen schultern. ja, ich weiß noch - die albernheiten, das café, dein lachen. unser kuss, deine hand, dein worte.
dann schließt er die augen, denkt ans meer, an seine heimat, an irgendwas. ich weiß es nicht, vielleicht an mich.
und für einen schmerzlichen moment wird mir klar, dass wir jetzt schon abschied genommen haben.
dann schließt er die augen, denkt ans meer, an seine heimat, an irgendwas. ich weiß es nicht, vielleicht an mich.
und für einen schmerzlichen moment wird mir klar, dass wir jetzt schon abschied genommen haben.
wort-wahl - 21:01 - ::völkerverständigung::


