iso|lation -
da ist er, er sagt etwas. ich kann ihn nicht verstehen. ich höre ihn nicht. das gesicht vor angst zu einer fratze verzogen klopfe ich ans glas, nichts höre ich, gar nichts, nicht mal mein klopfen, nicht mal mein herz. er steht und spricht, unbeeindruckt. ich schreie gegen die gläserne mauer an, es bringt nichts.
dann hebt er den blick. zwischen zwei sätzen hält er inne, sieht mich. er sieht mich, denke ich, jetzt wird alles gut.
nichts. eine sekunde nur, dann schaut er weg. ignoriert mein flehen, mein straucheln. ich halte inne, die hände an dieser unsichtbaren wand. wie ein pantomime, denke ich, wie früher. stehend sterbe ich, ein abbild meiner selbst, während er lautlos spricht. im letzten herzschlag dringen seine worte durch die stille. es sind dolche direkt in mein herz. ich spüre sie längst nicht mehr.
dann hebt er den blick. zwischen zwei sätzen hält er inne, sieht mich. er sieht mich, denke ich, jetzt wird alles gut.
nichts. eine sekunde nur, dann schaut er weg. ignoriert mein flehen, mein straucheln. ich halte inne, die hände an dieser unsichtbaren wand. wie ein pantomime, denke ich, wie früher. stehend sterbe ich, ein abbild meiner selbst, während er lautlos spricht. im letzten herzschlag dringen seine worte durch die stille. es sind dolche direkt in mein herz. ich spüre sie längst nicht mehr.
wort-wahl - 11:18 - ::traumschnipsel::
Grinsekatze (Gast) - 14:07
Manchmal bildet das Leben ein Vakuum, ich denke um dem Herzen die Chance zum heilen zu geben. Manchmal muss man es einfach von allem abwenden um überhaupt wieder zu hören was es zu sagen hat. Die Welt schreit so laut und das Herz spricht so leise...
antworten
wort-wahl - 20:57
meine träume könnten mir das ruhig ein bisschen weniger subtil mitteilen... aber sie sind eine sehr tolle traumdeuterin, liebe grinsekatze. ich danke ihnen. : )


