stud|y -
hat sich eigentlich schon mal jemand gedanken darüber gemacht, dass das in den letzten jahren so stetig gestiegene blogaufkommen in irgendeiner weise mit posmodernen theorien zu erklären wäre?
oder kennt jemand texte, die sich mit dieser (oder einer ähnlichen) frage auseinandersetzen?
oder kennt jemand texte, die sich mit dieser (oder einer ähnlichen) frage auseinandersetzen?
wort-wahl - 08:46 - ::nachgefragt::



Das Internet hat einfach die Möglichkeit gegeben, daß alle, also wirklich alle, sich veröffentlichen. Im Grunde auch nur eine Art Exhibitonismus.
Das kann ich nur so sagen als Ernährungsfuzzi. Tut mir leid.
- menschliche affektivität/emotionalität
- kritisches hinterfragen eines universalen wahrheitsanspruchs
- verlust traditioneller Bindungen
- sektoralisierung des gesellschaftlichen Lebens
- radikale pluralität in gesellschaft, kunst und kultur
- dekonstruktion, sampling, mixing von codes als kulturtechniken
- zunehmende zeichenhaftigkeit der welt
öh, ja. oder ist das alles nur in meinem wirren germanistenhirn?
Hin und wieder frage ich mich ähnliches, nur weniger wissenschaftlich begründet und nicht ganz so auf das Blogdingens konzentriert (in meiner Eigenschaft als angehende Datenschlampe). Ich muss da noch sehr viel drüber nachdenken, weil das direkt an der Frage nach dem gesellschaftlichen Wesen hängt (in meinem Kopf).
Als ein Aspekt taucht ein Paradoxon immer wieder in den Gedanken auf, das lass ich Ihnen da, denn sonst weiß ich auch nichts dazu zu sagen derzeit:
exhibitionistischer Rückzug ins Private.
exhibitionistischer rückzug ins private ist ein paradoxon, das ich unbedingt noch ausführlicher überdenken muss. danke für die anregung. (wissen sie noch, wer diesen ausspruch geprägt hat? das könnte mir evtl. weiterhelfen.)
Aber mit wissenschaftlicher Literatur kann ich Ihnen auch nicht weiter helfen.Leider ist die einzige Quelle, die mir da vorliegt:
Licht, Anna. Hirnwindungen. Frühes 21. Jahrhundert.
Und die faule Nuss hat wieder nix ausgearbeitet.
Wir sollten das diskutieren, am liebsten in einer Küche.
Wein wäre auch gut in dem Zusammenhang.
sie sind mir eine! ; )
sollte sich aber zeit finden lassen, könnte aus einer diskussion zumindest eine wissenschaftliche hausarbeit weden, die ihnen (im stillen - man darf ja nix als schaf-student) gewidmet wäre. dann hätten sie ihre ausarbeitung.
dazu aber braucht es eine gemütliche küche. und wein. eventuell viel davon.
(sie sind nicht zufällig am we 24./25. februar in gießen?)
Das Warten auf ein "werde da sein" bin ich leid, ich plane jetzt selber (fast alle Frauen sind selber schuld).
Das Gute an Gießen:
Papilis Weinkeller ist gleich nebenan! Und der Herr Wolf auch!
Und was die (H)Ausarbeitung angeht: es wäre mit eine Ehre.
ich aber bin anwesend. das junge hausfrauengemüse möchte ein jahrgangstreffen veranstalten. da muss ich hin, ein bisschen lachen und scherzen. vor allem lachen. und präsenz zeigen, harr. dann wieder gehen und was anderes tun.
liebe frau licht, ich melde mich noch mal, wenn es soweit ist. den termin können sie aber schon mal im hinterkopf behalten. : )
Nur ich bin nicht da. Am 24./25. Februar, da hat mein Vater Geburtstag und irgendwie soll ich da anwesend sein. Da der Herr Vater leider nicht nach BN kommen mag, werde ich wohl nach Franken fahren müssen. Wie umständlich.