Weekly news
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Freitag, 23. Januar 2009

sturm|drache -

wir starten mit vollgas ins wochenende, haha, bei schneeregen und windstärken, die einem das hirn rausblasen, das hat man nun davon. grr. da könnte ich mich die ganze zeit einmummeln, in dicke wolldecken gewickelt auf dem sofa eingerollt, mit dem vierten band vom rad der zeit, ich hab ja sonst nichts zu tun bei diesem mistwetter und 27 bände liegen noch vor mir. die laune sackt automatisch in den keller und wer mich heute fragt, warum ich so eine fresse ziehe, der bekommt keine antwort. freitag. noch im büro aber bald schon auf unserer showbühne; ach, geh kacken, petrus.

Freitag, 16. Januar 2009

pömp|eln -

dass mich der januar jetzt doch noch hereinlegen will, empfinde ich dann doch fast schon als persönlichen affront. vor allem, weil der monat und damit das jahr doch recht entspannt angefangen hat. nein, nichts war's, liebste frau wortwahl, miss geschick hat da noch was auf lager für sie: einen übelst verstopften spülenabfluss, so übelst, dass selbst harte chemikalien nichts nutzen, da müsste schon die 15-meter-abfluss-spirale her, so tief drin in der wand hängt der dreck. aber! ich wehre mich! alles, was hinter der wand liegt, ist eigentlich nicht mein problem, vielmehr das meines vermieters, aber bis der in die puschen kommt, müsste ich in der badewanne abspülen. hrngh. dann gehe ich eben heute einen pömpel kaufen, eine abfluss-gummi-saug-glocke, oder, wie es die dame an der marktkaufkasse so schön formulierte: neee, klostopfer hamwa nich derzeit. wobei ich dabei zu allererst an kartoffelbrei denken musste, der die rohre verklebt. lecker.

Donnerstag, 27. November 2008

uni|ade -

ich zweifelte, werte damen und herren, ich zweifelte! zunächst an mir selbst. bis mir ein licht aufging darüber, dass ich nicht schuld bin daran, dass mein zeitlich und inhaltlich perfekt geplanter vortrag zeitlich und inhaltlich völlig in die hose ging.

wenn man über narration in weblogs referieren möchte und feststellt, dass im textlinguistischen hauptseminar hauptsächlich ignorante lehramtsstudenten sitzen, die mit ihrer "hach, ich will so gerne deutschlehrerin werden und die welt verbessern!"-mentalität wissenschaftlern die tränen in die augen treiben, dann sollte man sich einstellen auf folgende dialoge (nachdem ich einführend auf strukturelle, inhaltliche und textlinguisitsche merkmale von weblogs aufmerksam gemacht und beispiele gezeigt habe...):



lehramststudentin so: sag mal, ich bin mir jetzt immer noch nicht ganz sicher, was ein weblog überhaupt sein soll. kannst du mir das noch mal erklären?

ich so: ??

andere lehramsstudentin so: ich glaub, ich weiß, was ein weblog ist. so was wie studivz.

ich so (bleichwerdend): nein. das nennt sich social network service und hat mit einem weblog nichts zu tun.

erste lehramtsstudentin: ach. dann vielleicht so was wie youtube?

ich so (noch bleicher werdend): nein. das ist ein videoportal.

nocheinelehramtsstudentin so: ah! dann meinst du ein forum!

ich so (haareraufend): nein. dann hätte ich "forum" gesagt.

lehramtsstudentin: na, aber was ist denn dann ein weblog jetzt?

ich so (aufgebend): für die ganz dummen: ein online-tagebuch.

allelehramtsstudenten so: ohh! tagebuch! na dann ist ja alles klar.



bittebittebitte, soll mich der blitz beim scheißen treffen, dass ich mich auf das niveau herablassen muss, im universitären rahmen ein weblog als online-tagebuch bezeichnen zu müssen. argh.

und da sag einer noch mal was von medienkompetenz in der schule. hätte ich schon kinder, ich würde auswandern, postwendend.

Mittwoch, 12. November 2008

ja|nee -

nicht aufgeben! sagte die hoffnung zum zeitmanagement, kurz bevor sie von der missplanung einen deftigen tritt in den arsch bekam.

Mittwoch, 5. November 2008

sonnen|schein -

die ahnung, dass dieser heutige sonnenscheintag der wohl letzte in diesem jahr sein könnte, verbunden mit dem wissen, dass ich den ganzen tag in einem miefigen büro verbringe, raubt mir die geistige klarheit. blblbl.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

inform|alternativ -

in der ersten vorlesungswoche hat sich mal wieder herausgestellt, dass nichts, aber auch wirklich gar nichts, ebenso heiß gegessen wird, wie es gekocht wird.
dass die informationspolitik an der universität erlangen sowas von überaus grottenschlecht ist, hat damit allerdings nur am rande etwas zu tun.

neuer plan für die magisterarbeit: lösungsansätze für die nachhaltige informationsweitergabe in großkonzernen via inter- und intranet. ein liguistisch-medienwissenschaftliches manifest.

Montag, 8. September 2008

groß|kotzern -

mag ja sein, dass ich aussehe wie anfang zwanzig. aber nur deswegen - und vielleicht, weil auf meiner stirn 'werkstudentin' steht - heißt das noch lange nicht, dass mich hier einige büro-heinis für komplett unfähig halten müssen.

(okay. die durchschnitts-werkstudentin ist im zweiten semester und frisch aus dem gymnasium geschlüpft. schon gut. ich beuge mich ja schon den vorurteilen der groß-konzern-mitarbeiter-riege. pah.)

Dienstag, 3. Juni 2008

thermo|dynamik -

26,7 °C.

ungelogen. hier an meinem schreibtisch. draußen nieselt es, beim rauchen auf dem balkon ziehe ich einen pullover über.

argh.

Mittwoch, 23. April 2008

hupen|front -

bitte, ihr lieben, kleinen theaterwissenschafts-studentinnen mit den dicken titten: tragt über euren schwarzen büstenhaltern keine weißen shirts. und wenn, dann gesteht euch wenigstens ein, dass körbchengröße c einfach nicht ausreicht für eure prachtmelonen.

n|ergie -

mir scheint die sonne aus dem arsch! ganz ehrlich. vor allem, weil beim großen nürnberger energie-versorger (n-ergie! einen blöderen namen hätte man sich nun wirklich nicht einfallen lassen können!) nur volldeppen arbeiten und keiner zuhört, geschweige denn nur mal eben für fünf sekunden das hirn einschaltet.

ich geh mal auf den putz hauen im kundencenter. muhahar! was freu ich mich.

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