Weekly news
topic       ::ich sind die anderen::

Mittwoch, 1. April 2009

komplim|ente -

gestern gehört: das beste kompliment ever.

"du bist mein erstes finale!"

dass der satz dabei von einem jungen mann stammt, der gestern das finale beim schwabacher poetry slam erreichte, tut nichts zur sache.


und, nicht zu vergessen, von michael jakob höchstpersönlich:

"wenn sie rülpst, wird ein engel geboren: frau wortwahl".

herzallerliebst!


hach. macht nur weiter so. ein wenig balsam für die seele, hmjamm, das kann ich brauchen.

Montag, 2. März 2009

kk|k -

dass sich die drei großen morgendlichen K aber auch immer so bekloppt verteilen müssen, dass das dritte K immer erst akut wird, wenn ich schon im büro sitze. tz! montag ist doch echt sowas von bekloppt. grrr.

Mittwoch, 25. Februar 2009

sap|up -

nicht, dass sie mich vermissen würden, liebe leser, aber: ich lebe noch. im gegensatz zu dieser einen vermaledeiten maus, die im büro über mir wohl an den ausdünstungen der tastaturtänzer gestorben ist und sich zum sterben in eine nische der bodenverkleidung begeben hat, weswegen jetzt der gesamte raum auseinandergenommen wird und mir himmelangst wird bei dem ganzen gepolter, dass mir im nächsten momentchen ein harter batzen gips von oben übers hirn flutschen könnte, um mein gesicht selig lächelnd in die vor mir liegende tastatur zu pressen. und alles, was ich davon hätte, wäre wahrscheinlich ein tasten-tattoo. s a p, direkt zwischen den augen, ich kann's förmlich spüren. aua.

Montag, 2. Februar 2009

mask|iert -

noch schlimmer als "flotte frisuren" sind aber gesichter, denen man die make-up-maske in unschöner art und weise ansieht, weil manch ein weibsbild nicht versteht, dass ihr gesicht nicht da aufhört, wo ihr eigener frontalblick endet.

was könnte ich mich auslassen über anderer leute selbstverständnis, aber halt, ich höre besser auf, soll ja kein lästerblog werden hier. zumal ich ja sicherlich auch nicht besser bin als die weiber da draußen auf dem großen laufsteg, der sich leben nennt. haha!

*kichertsichweg*

Montag, 26. Januar 2009

flotte|sache -

wenn eine frau die frisur einer anderen frau mit den worten "sieht flott aus!" kommentiert, dann gibt es nur eine einzige mögliche interpretation:

"au weia, du siehst um jahre gealtert aus mit dieser seltsamen hochsteckfrisur."

gnihihi.

Mittwoch, 7. Januar 2009

20|09 -

back to the roots, sagt man doch immer, back to the roots und zurück zu den grundlegenden dingen des seins, wie man so schön sagt. ich also gehe zurück zu den wichtigen dingen im leben: dem leben an sich, also weitermachen wie bisher und sich nicht von den nichtigkeiten und aufdringlichkeiten verärgern lassen. dranbleiben, dabeibleiben.

ihnen ein gutes jahr 2009 mit allem drum und dran. mit höhen und tiefen, denn ohne tiefen gäbe es keine höhen. mit lachfalten und sorgengräben, mit sonne und regen, wind und wetter und vor allem: freude am eigenen sein.

genug geschmalzt. bleiben sie sauber, ich versuch's auch.

Montag, 8. Dezember 2008

knack|ig -

ein neues jahr, ein neues knacken in den knochen.

Dienstag, 4. November 2008

KU-RT -

übrigens: wir sind jetzt stolzer besitzer eines kurts. schön schwarz mit brandloch im fahrersitz und zackig drauf. die kupplung knarzt und der anlasser ist nicht mehr der frischeste, dafür klebt auf der kofferaumabdeckung eine kuh. wo die herkommt, wissen nur die götter.
cd-player ist inklusive, und sogar ein bisschen musik ist vom altbesitzer rübergewandert: buena vista social club passt zwar derzeit nicht zum wetter, aber zu meiner freude. oh! freude. endlich wieder gummi geben können.

welt, du hast mich wieder.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

volle dröhnung -

nun mal butter bei die fische:

frau wortwahl hat die nase voll, und das nicht nur im wortwörtlichen sinne, weil die mittlerweile vorübergezogene herbsterkältung sich in meine nebenhölen gefräst hat wie seinerzeiten hannibal durch die alpen, nein! auch andersherum wird ein schuh draus, nämlich übertragenerweise. die nase voll habe ich, genug davon und idealerweise mehr, als alle welt um mich herum ertragen könnte, die nase voll von diesem pisswetter hab ich und von den übereifrigen erlanger studenten und den öffentlichen verkehrsmitteln und meiner eigenen unvermeidlich schrägen zeitplanung, die es mir derzeit nicht erlaubt, den ganzen himmlisch grauen tag lesend auf dem sofa zu verbringen gekuschelt in eine decke und mit dampfendem kaffee auf dem beistelltisch, geschweige denn vorm internet bloggenderweise oder lesend oder einfach nur surfend.

nase voll, klappe zu, affe tot.

man schenke mir ein überdimensionales taschentuch zur rotzbefreiung und einen hänger mit ausreichend platz zum abtransport. und wo wir schon gerade dabei sind: kotzen könnte ich übrigens auch hin und wieder, und zwar mehr, als ich jemals in mich hineinfuttern könnte. aber das, meine lieben, ist eine geschichte für weihnachten.

und jetzt: reg ich mich wohl besser mal ab. ansonsten laufen mir die wenigen leser, die mir noch geblieben sind über die zeit, auch noch weg. und dann? dann war's das mit dem bloggen. neenee.

Mittwoch, 3. September 2008

abend|laune -

die müdigkeit, die einen immer dann überfällt, wenn man knapp vor feierabend noch arbeit auf den schreibtisch bekommt, ist nur dann erträglich, wenn sie sich, nachdem man tatsächlich den betrieb verlassen hat, in einer kurzen, aber heftigen schimpftirade entläd. sapperlott, was ist das befreiend!

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