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    <title>wort-wahl | blogdingens (-- weil es schon genug davon gibt --) : Rubrik:tiefseetauchen</title>
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    <description>-- weil es schon genug davon gibt --</description>
    <dc:publisher>wort-wahl</dc:publisher>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <title>wort-wahl | blogdingens</title>
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    <title>wog|end -</title>
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    <description>ein hauch nur, ein duft von freiheit und fliegen, ein sinnbild des lebens. ein mal sehnsucht und zurück. ein wort wie ein schwert, eine einfache wahrheit, ein lichtblick ins dunkel. trachtet mir nach der stimme, dem sprechen, dem rhythmus und der melodie und dem stummsein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
drei bier, ich gebe auf, ein paar euro später und ein buch voller weisheiten, nie wieder singen will ich und nie wieder sagen, was mich bewegt.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://wortwahl.twoday.net/topics/tiefseetauchen&quot;&gt;tiefseetauchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/5163535/">
    <title>fall|obst -</title>
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    <description>nein, ich habe sie nicht vergessen, meine damen und herren. ich bin nur ein wenig absent derzeit, hingerissen vom sommer und hergerissen vom leben. wie man so aufsteht, den ganzen tag lang irgendetwas tut, abends dann auf dem sofa sitzt und aus dem fenster schaut und sich denkt: wo ist die zeit hin. &lt;br /&gt;
zwischen arbeiten und schlafen ist noch ein bisschen luft zum tagträume träumen, ein bisschen luft zum nachdenken über das wieso überhaupt und das wohin eigentlich, ein bisschen hirnspielerei mit der zukunft und die erschreckende erkenntnis, dass das leben jetzt immer so weitergehen wird. ein studium, ein job, ein bisschen freizeit und ein zweiter job, weil man noch nicht genug hat und die chancen nutzen muss, wie sie einem vor die füße fallen. man nimmt, was man kriegen kann in dieser zeit und neulich sagt mir jemand: du siehst jünger aus als du bist. &lt;br /&gt;
nicht mehr lange, fürchte ich, denn das leben hat zugeschlagen mit der wucht eines spätsommergewitters. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es geht jetzt weiter hier, meine damen und herren. bleiben sie mir gewogen.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2008-09-02T09:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/4776226/">
    <title>anti|grau -</title>
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    <description>wenn man abends um zehn noch mal schnell zum zigarettenholen das haus verlässt und dabei bemerkt, dass der leichte nieselregen die stadt zum duften bringt, als wäre es ein lauer frühlingsabend im mai, dann sollte man es einfach mal genießen anstatt sich gleich zu fragen, ob man vor lauter seltsamer müdigkeit schon halluziniert. &lt;br /&gt;
die primeln und tulpen auf deinem schreibtisch verraten, dass es frühling wird. der mann, der neulich den stadtteilbrunnen in vorbereitung der jährlichen frühlingshaften nach-winter-inbetriebnahme gereinigt hat, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
also: augen auf, der frühling kommt. keine widerrede, du kleines fieses winterhirn da oben drin in meinem kältedepressiven kopf. hände hoch und losgejubelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt fehlt eigentlich nur noch sonne.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <title>snow|warning -</title>
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    <description>aus der reihe &quot;schöne momente zu unpassenden zeitpunkten&quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im oktober abends im dunkeln mitten auf der straße stehenbleiben und dem gemeindechor durch die offenen fenster beim proben zuhören. dabei komischerweise ein gefühl von weihnachten bekommen, zwei monate zu früh. trotzdem mit dem weihnachtslächeln auf den lippen weitergehen. sich kurz beim wunsch nach schnee ertappen.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2007-10-19T19:44:00Z</dc:date>
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    <title>brech|wolken -</title>
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    <description>dann wachst du auf und die sonne scheint dir ins gesicht. ach, denkst du. sonne, denkst du. aber es lügt, das wetter veräppelt dich und zeigt dir im nächsten moment den blanken arsch, prall gefüllt mit regenwolken, dünnschiss überall und die katze kotzt hinters sofa, verkrümelt sich treudoof und meckert wie fünf ziegen. ach, denkst du. ist&apos;s schon wieder soweit. neun grad celsius und deine stimmung. ja richtig, es muss auch herbst werden irgendwann. &lt;br /&gt;
aber warum denn schon jetzt.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <title>gaster|lachen -</title>
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    <description>nachts dann, es dreht dich, du hast getrunken und eine lebensweisheit nach der anderen entdeckt, fragst du dich noch, warum es dir das leben so schwer macht. kurz vor dem einschlafen verstehst du es: das leben, es liebt dich und gibt dir alles, was es zu geben hat. mitunter auch die harten brocken, das ist wie beim kotzen, es kommt alles auf einmal, da wird nicht getrennt nach wodka und sahnepudding.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <title>beat|heart -</title>
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    <description>wenn man aufwacht und der kopf dröhnt, als wäre ein kieslaster darüber hinweggeknirscht und die beine sich anfühlen, als hätte man in einer einzigen nacht mehrmals den bergetappensieg bei der tour de france gewonnen, dann war die party eine gute party und der dj ein plattentellergott.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die ungereimtheiten des abends aber überlagern die freude des katers am tag danach: frauen mit hochhackigen schuhen auf der tanzfläche schütteln die handtäschchen zu harten elektrobeats  während große männer mit glasigem blick zappeltanzend ihre brennenden zigaretten auf deiner augenhöhe schwenken, bis du freiwillig das feld räumst. du fragst dich, warum die süße mittdreißigerin, die deine gesamte männliche partycrew so herzlich liebenswürdig halt- und grenzenlos anbaggert, dir so unglaublich vertraut scheint. eben noch möchtest du eifersüchtig werden: hey, das sind meine begleiter, das ist meine crew, da bin ich star und sternchen, doch der wunsch bleibt vater des gedankens. seit langer zeit wieder flirtest du nur im grenzbereich einer beziehung, also gar nicht, ich habe da definitionsprobleme. stattdessen sitzt du als stiller beobachter am tanzflächenrand mit blick auf die frau, die du sein könntest, die du eigentlich bist, die die männer wild macht und keine grenzen kennt sondern die freiheiten nutzt. ein schauspiel der besonderen art, eine privatvorstellung, um zu reflektieren und dir die alles entscheidende frage zu stellen: ist das hier wirklich so richtig oder verarscht du dich eigentlich gerade selbst.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2007-04-14T10:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/3212028/">
    <title>ka|wuum -</title>
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    <description>ich gehe aus dem haus, weil ich sonst das risiko eingehe, an meinem schreibtischstuhl festzuwachsen. es ist schon dunkel, der wind pfeift um meine ohren und das gehen tut gut. ich laufe ziellos durch die straßen. ich habe keinen auftrag, denke ich, kein ziel, ich gehe, um des gehens willen. was ist los mit mir, dass ich mich so einsam fühle, frage ich flüsternd in die dunkelheit. &lt;br /&gt;
etwas fehlt. eine hand in meinem haar und ein kuss auf die stirn. eine stimme in meiner gegenwart, ein knistern in meiner wohnung, etwas, dass mir sagt: du bist nicht allein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der fluss glitzert im schein der straßenlaternen. er rauscht, wie mein leben, einfach vorbei. unter der brücke gurgelt und gluckst es, tonlos, glaube ich, wie in meinem herzen. mir läuft ein schauer über den rücken. was, wenn du gerade an einer anderen brücke stehst. ich hier, du dort - was uns trennt ist der zufall, das &apos;kawuum&apos; der begegnung, der riss im zeitkontinuum, ein ganzes leben lang. ein ganzes leben lang könnte ich hier stehen und warten. darauf, dass etwas passiert. irgendetwas. vielleicht das leben, während ich einfach nur warte.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-20T20:17:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>tief|bau -</title>
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    <description>schadhaftes lächeln, du. könntest mir mit einer verrosteten säge das herz aus dem brustkorb schneiden - ich würde tränen vergießen vor glück. oder ungeduld. meine seele sitzt tiefer, unerreichbar für dich, ein bunker ist meine gefühlswelt und eine vorratskammer meine eingeweide für jahre. rüttel nicht an meinen worten, sie sagen dir nichts, weil sie eine andere sprache sprechen. sie haben sozialisation nie gelernt. es ist eine einsamkeit da drin, es ist eine sehnsucht, es ist ein kreuz. aber es lebt. leise, ganz leise nur.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2007-01-20T11:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/3064063/">
    <title>nachts|dann -</title>
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    <description>wir kuscheln uns in unsere betten, die musik versucht uns in den schlaf zu düdeln und die gedanken rasen. wir kennen das, wir hassen es. es bleibt uns nichts anderes, denn das leben ist grausam von zeit zu zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
allein in der nacht, die dunkelheit umhüllt das schweigen in meinem herzen, fürchte ich, etwas zu verlieren, was mir merklich mehr und mehr entgleitet. dabei war es mir schon so nah, so warmzärtlich nah. die entfernung wächst mit jedem tag, das jahr bald vorüber und die erinnerung nur noch ein schimmer. als wäre alles schon so lange her. es war doch erst gestern, rufe ich in meine seele hinein und sie antwortet nicht. warum sollte sie auch, sie schläft schon längst, seit die tage kürzer wurden und die sonnne nur noch kaltgrau vom himmel blickt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
festhalten will ich es, es rinnt wie zeit davon. nicht zu ändern. und in ein paar wochen dann ist mein leben langweilig wie eh und je. du aber bist in meinem herzen begraben. ich lasse dich gehen, wenn du gehen willst, physisch, psychisch, du bist nur ein weiterer riss im zeitkontinuum meines herzens.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wort-wahl</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-14T08:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/3024535/">
    <title>soft|skills -</title>
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    <description>was ich besonders gut kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mich selbst in situationen manövrieren, die vordergründig spaß machen. die kommunikation mit dem herzen abbrechen, weil verständigungsprobleme überhand nehmen. hintergründig selbstverachtung verspüren. ein bisschen über mich selbst lachen. den kopf schütteln und gegen öffentliches eigentum treten, dabei fast die zehen brechen. verwünschungen aussprechen. mich selbst in einem tiefen loch begraben wollen. nach hause gehen, an die wand starren. den teufelskreis durchbrechen wollen, keinen ausweg finden aus der situation. gute vorsätze machen im wissen, sie ohnehin nicht einhalten zu können. &lt;br /&gt;
nachher ein bisschen weinen.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wort-wahl</dc:rights>
    <dc:date>2006-12-05T06:55:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>kollateralschaden|revisited -</title>
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    <description>eines tages wachst du auf und weißt, dass sich irgendetwas in deinem leben grundlegend verändert hat - nur was, ist dir nicht ganz klar. du stehst auf, siehst dich um, aber deine wohnung ist chaotisch wie immer. die sonne ist wie üblich auf- und die welt noch nicht untergegangen; du gehst ins bad, siehst in den spiegel und auch da ist alles beim alten: die augenringe sind da, die falten auch, dein teint trüb wie jeden tag. als du in die küche gehst ist auch die kaffeemaschine noch an ihrem alten platz, die ungespülten teller sind da, der dreck auch. du setzt dich, starrst die wand an, die auch noch so ist wie gestern und die tage davor, legst eine cd ein, die die immer gleichen lieder spielt. du kommst einfach nicht auf die veränderung, die doch beim aufwachen noch so deutlich zu sein schien. bis du die erste tasse kaffee getrunken hast und dir beim blick auf dein kaltes, leeres bett plötzlich klar wird, dass du dich an die allnächtliche einsamkeit gewöhnt hast - dein herz hat aufgegeben.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wort-wahl</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-27T08:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/2986530/">
    <title>später|brief -</title>
    <link>http://wortwahl.twoday.net/stories/2986530/</link>
    <description>lieber vater.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du hast mir einmal diesen brief geschrieben, erinnerst du dich? es ist fast zehn jahre her. damals war ich sechzehn und habe geweint. und immer, wenn ich den brief hervorhole, weine ich wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bis heute blieb ich dir eine antwort schuldig. so oft ich auch angefangen habe, dir ein paar zeilen zu schreiben, so oft scheiterte ich auch an der unaussprechlichkeit meiner gefühle. irgendwann aber hatte ich einen der briefe tatsächlich fertig. da wusste ich dann schon längst nicht mehr, wohin ich die zeilen hätte schicken sollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du sagtest, es täte dir leid. und ich weiß es genau, du meintest es ernst. ich weiß, dass es dir schwerfiel, mich erwachsen werden zu lassen - du hast gekämpft um das kleine mädchen, das ich längst nicht mehr war. nein, papa, nein. ich denke nicht schlecht von dir. auch wenn ich oft wütend auf dich war, dir die türe vor der nase zugeschlagen habe, nein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
vielmehr denke ich schlecht von mir selbst. als du meine hilfe am nötigsten hattest, als du einsam warst und dein leben wie scherben vor dir lag, da hätte ich dir sagen sollen, dass ich dich liebe. da hätte ich da sein müssen für dich. ich habe den moment verpasst. ich war selbstsüchtig zu dieser zeit, zu sehr beschäftigt mit dem erwachsenwerden und meinen dummen, kleinen problemen. ich hab dich im stich gelassen. es tut mir leid. jetzt bist du fort, seit einigen jahren schon. und ich leide immer noch an meinen fehlern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du hast in deinem brief gesagt, dass du der hoffnung bist, mir trotz allem ein guter vater gewesen zu sein. dabei ist es an mir: war ich denn eine gute tochter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in liebe, s.</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 wort-wahl</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-26T11:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/2972792/">
    <title>zwie|gespräch -</title>
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    <description>&quot;ach kleines mädchen, ach. hast du gedacht, irgendjemand könnte dich lieben? einfach so, ohne umwege? schau, eine träne im augenwinkel. so spät schon, kleines mädchen, und du bist immer noch allein. was bist du auch so naiv, kleines mädchen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;wer bist du?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;angst, kleines mädchen, angst bin ich und kälte. nenne mich dunkelheit oder resignation, sag schwester zu mir, ich begleite dich. wohin du auch gehst, liebes kind, ich werde bei dir sein, deine hand halten mit klammen fingern und dir ins ohr flüstern, dass du dich fürchten wirst vor jedem neuen morgen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;ach du nur, einsamkeit. setz dich doch, dieser stuhl hier neben mir ist frei.&quot;</description>
    <dc:creator>wort-wahl</dc:creator>
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    <dc:date>2006-11-22T23:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://wortwahl.twoday.net/stories/2879861/">
    <title>blues|brothers -</title>
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    <description>die band zusammenbringen, wir müssen die band zusammenbringen - keine frage, es ist uns geglückt. ich fühle mich wie vierzehn und tanze mit elwood.&lt;br /&gt;
damals habe ich seinen namen hundert mal in mein tagebuch geschrieben. es ist, als wäre es erst gestern gewesen. es ist, als hätte ich die gedichte erst gestern gedichtet, als hätte ich mich erst gestern mit einer freundin um ihn gezankt. er hat sie nicht beachtet, damals. mich auch nicht. &lt;br /&gt;
heute liegt er neben mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich schwanke. zwischen nostalgie und dem wissen, dass ich nicht weiß, wer er ist. und jake stellt mir die alles entscheidende frage, auf die ich nicht so recht eine antwort weiß: ja, nein, ich... hach. super typ, dieser elwood. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nimm die sonnenbrille ab und sag mir, welche rolle ich in diesem film spiele - damit ich anfangen kann, meinen text zu lernen.</description>
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